Ändere diese 7 Verhaltensweisen in der Arbeit um produktiver zu sein 

 

 

Es gibt ganz viele verschiedene Arten von kontraproduktiven Angewohnheiten in der Arbeit. Zum Beispiel das Aufschieben – eine Gewohnheit, die sich sehr auf deine Produktivität auswirken kann.  Dann gibt es Gewohnheiten, die dir mehr Arbeit verursachen und dein Leben zusätzlich erschweren können.  Schlechte Gewohnheiten entstehen auch oft durch unser Umfeld und wir können selbst gar nichts dafür. Leider, haben alle diese Gewohnheiten und Arbeitsweisen direkten Einfluss auf unsere Produktivität, wie wir arbeiten und wie wir uns bei der Arbeit fühlen. 

Der Trick ist, alle schlechten Gewohnheiten zuerst zu identifizieren. Ziel ist es dann, diese Verhaltensmuster zu ändern, damit du nicht ständig aus reiner Gewohnheit handelst. 

Hier ist eine Liste von sieben sehr häufigen, schlechten Gewohnheiten, die deine Integrität und Leistung bei der Arbeit stark beeinflussen (und nicht nur bei der Arbeit, sondern auch in deiner Freizeit) - und was du dagegen tun kannst:


01/ Du bist ein Multitasker 

Mehrere Studien haben belegt, dass Multitasking tatsächlich kontraproduktiv ist. Wenn du also glaubst, dass du in kürzerer Zeit mehr machst, indem du zwei oder drei Aufgaben gleichzeitig jonglierst, dann stimmt das nicht ganz. 

Der Mensch hat eine sehr begrenzte Aufmerksamkeitsspanne. Nach einer gewissen Zeit harter Arbeit, findest du vielleicht einige deiner Aufgaben unvollendet oder hast sie sogar vergessen. Lerne zu priorisieren und konzentriere dich auf nur eine Sache. Achte darauf, welche Aufgabe du zu welchem Zeitpunkt ausführst und wann deine produktivste Phase des Tages ist. Bestimmt hast du schon von Begriffen wie ‚Morgenmensch‘ oder ‚Nachteule‘ gehört. Dir bewusst zu sein, wann deine beste Zeit ist, wird dir helfen für eine lange Zeit produktiv zu bleiben. 
 


02/ Checkst du deine E-Mails im Minutentakt?

Wir neigen dazu, Zeit für unnötige Aktivitäten zu schaffen, indem wir sie als notwendig oder im Zusammenhang mit der Produktivität rationalisieren. Ein Beispiel dafür ist das Checken von E-Mails. Auch wenn wir auf einer gewissen Ebene wissen, dass wir keine neuen Nachrichten oder Neuigkeiten bekommen haben, fragen wir uns, ob nicht doch eine wichtige E-Mail des Chefs inden letzten Minuten hereingekommen ist. 

Wir denken vielleicht folgendermaßen: Was ist, wenn mir mein Chef in den letzten 30 Sekunden geschrieben hat? Dann muss ich mich sofort darum kümmern! 
Das ist doch eine tolle Methode um etwas aufzuschieben, oder? 

Nicht wirklich. Denk noch einmal darüber nach: Jedes Mal, wenn du es tust, verlierst du deinen Fokus. Frag dich nicht ständig, ob du eine E-Mail erhalten hast. Versuche dich mehr auf die gegebene Aufgabe zu konzentrieren und teile dir deine Zeit so ein, dass du zum Beispiel nur 3 x pro Tag deine E-Mails checkst oder nachdem du eine größere Aufgabe erledigt hast.


03/ Wie sieht dein Schreibtisch aus?

Wenn du denkst, ein ordentlicher Schreibtisch ist nur eine Frage der Persönlichkeit, überlege noch einmal genau. Ein unordentlicher Schreibtisch beeinträchtigt deine Fähigkeit, dich richtig zu konzentrieren: Wenn du ständig Stapel von Dokumenten oder sonstige Dinge auf deinem Schreibtisch  siehst, wird dich das auf lange Sicht hin nur ablenken. Ein aufgeräumter Schreibtisch hingegen wird dir helfen, dich auf die Aufgaben zu konzentrieren, die erledigt werden müssen.
 


04/ Ungesundes Essen oder Snacks zu Mittag?

Das Mittagessen ist wichtig. Wenn du dir keine richtige Pause für eine gesunde und nahrhafte Mahlzeit nimmst, werden deine Konzentration und dein Fokus darunter leiden. Nach dem Essen solltest du dich energiegeladen und wach fühlen und nicht wie erschlagen. Achte daher darauf, was du zu Mittag isst. Ein leichtes, gesundes Mittagessen, wie zum Beispiel ein Salat, kann dir mehr Kraft für den Rest des Tages geben als eine Riesenportion Nudeln oder ein Braten. Und anstatt die ganze Mittagspause in einem Lokal zu verbringen, warum schnappst du dir nicht deine Kollegen und ihr macht zusammen einen kleinen Spaziergang? So gönnst du deinem Gehirn eine kurze Ruhephase von der Arbeit, gibst deinem Körper eine Pause vom langen sitzen und der Nachmittag wird um einiges produktiver. Und vor allem wirst du dich gut fühlen!

 

05/  Vermeidest du Sport?


Viele von uns hören auf Sport zu betreiben, sobald unser Leben hektischer wird. Meistens hat das mit unserer Arbeit zu tun.

Aber es gibt keine gute Entschuldigung, nicht eine gewisse Dosis an Sport auszuüben. Auch wenn du davon überzeugt bist, keine Zeit für körperliche Aktivitäten zu haben, solltest du erkennen, dass man Sport für geistige und körperliche Gesundheit im Leben braucht.

Es ist sogar kontraproduktiv, wenn du das Gefühl hast, keine Zeit zu haben. Du wirst dich am Ende des Tages energielos fühlen oder sogar noch wenn du am nächsten Morgen aufwachst. 

Versuch es doch mal wieder: geh einfach zum Sport, nämlich genau dann wenn du das Gefühl hast, energielos zu sein. Sportliche Aktivitäten schaffen Energie und wenn es am Anfang nur eine 20-minütige Home Training Session wird. 


06/ Du checkst ständig dein Handy

Viele Menschen schauen durchgehend auf ihr Telefon, auch wenn es nicht klingelt oder vibriert. Hattest du nicht auch mal das Gefühl, dass dein Telefon vibriert, obwohl es nicht so war. Mach dich nicht abhängig von der digitalen Welt! Denke immer daran, dein Telefon ist für dich da und nicht umgekehrt.

 

07/ Du nutzt Social Media als Pausen-Ausrede.

Wenn du Social Media als einen gültigen Weg betrachtest, um damit Pausen bei der Arbeit einzubauen, wirst du überrascht sein zu lernen, was es für deine Konzentration bedeutet. Wenn du deinen News-Feed überprüfst, kann es passieren, dass du müder wirst als zuvor. Noch schlimmer, manchmal willst du eigentlich nur für ein paar Minuten schauen, was sich so tut, dann wird daraus gleich eine halbe Stunde. Irgendwo zwischen den Bildern einer Freundin oder eines Freundes und einem Status-Update verlierst du dich.
Benutze lieber deine Pause, um deine Augen auszuruhen und deine Beine zu strecken.


 

Unser Leben ist vom Tempo geprägt. Alles ist schneller und zügiger als zuvor. 
Um fokussiert zu bleiben, gesund und produktiv zu sein, musst du lernen, wie du den schnellen Rhythmus deines Berufslebens ausschalten und dir gute Gewohnheiten aneignen kannst, die deine Zeit bei der Arbeit produktiver und angenehmer machen. Gutes Gelingen!

 

 
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