3 Schritte, wie du Ängste mit Hilfe deines Körpers freisetzen kannst

 



Damit sich Ängste auflösen können, musst du sie zuerst einmal zulassen. Wenn das nicht passiert, verstärken sie sich in deinem Körper und äußern sich durch körperlichen Schmerz oder Anspannung.

Dein Körper dient dir als wirksamstes Mittel um Ängste und Blockaden zu lösen.

Er hat nicht nur die Fähigkeit physische Entgiftungen, wie zum Beispiel durch Schwitzen in Gang zu setzen, sondern auch die Kraft, emotionale Entgiftungen auszuführen.

Wenn eine Gazelle einer lebensgefährlichen Begegnung mit einem Raubtier entkommt, schüttelt die Gazelle erst einmal diese intensive Angst aus dem Körper, um die gesamte ängstliche Energie freizusetzen.

Danach geht die Gazelle ganz normal ihrem Tag nach, als ob nichts geschehen wäre.

Dies ist der ganz natürliche Prozess der Energiefreisetzung. Etwas, das wir Menschen zu unterdrücken gelernt haben.  

Wir haben gelernt Angst zu ignorieren und hoffen darauf, dass die Energie einfach von Natur aus verschwindet. Wir unternehmen keine natürlichen Schritte mehr um negative Energie durch unseren Körper freizugeben. 

Folge nun den drei Schritten, um deinem Körper genau das wieder beizubringen

 

01/ Werde dir deiner ängstlichen Energie im Körper bewusst. 

Nach einem erschreckenden Erlebnis, versuchen die meisten Menschen sich so zu verhalten, als ob sie nicht berührt wären oder Angst empfunden hätten.

Wenn zum Beispiel ein Kind Angst hat, dann ist es durchaus üblich, dass Eltern versuchen, das Kind zu besänftigen und vom Weinen abzuhalten. Sie reden dem Kind zu, dass alles in Ordnung ist.

Dieses Verhalten ignoriert den Energiefluss des Kindes und verhindert, dass das Kind seine Emotionen vollständig ausdrücken kann.

Wenn man Energie nicht vollständig zum Ausdruck bringt, staut sie sich auf und wird einen anderen Weg finden um sich zu entfalten.

Das nächste Mal, wenn du Angst verspürst, halte für einen Moment inne und lass das Gefühl der Ängstlichkeit auch zu. Akzeptiere für dich, dass es ok ist, Angst zu haben.

Sag zu dir selbst: „Ich spüre gerade Angst und das ist ganz normal."

 

02/ Kommuniziere mit deiner Angst.

Deine Angst ist Energie, und Energie kann kommunizieren. Wenn du deine Angst dabei unterstützen möchtest, dann nimm die Informationen, die dir die Angst versucht zu geben, an.

Wenn ein Kind Angst hat und du ignorierst es, wird das Kind dieses Gefühl trotzdem haben und es wird sich auf andere Art und Weise manifestieren. Wenn du jedoch mit dem Kind kommunizierst, kannst du die Bedürfnisse des Kindes besser verstehen und gibst dem Kind das Gefühl verstanden, unterstützt und letztlich auch sicher zu sein.

Um mit deinen ängstlichen Gefühlen zu kommunizieren, achte darauf, wo sich diese negative Energie in deinem Körper befindet. Ängstliche Energie manifestiert sich im Körper in Form von Angst oder Schwere im Herzen, Nervosität in den Gliedern, Verspannungen im Rücken oder Schultern, usw.

Sobald du den Punkt spürst, wo sich deine ängstliche Energie befindet, richte deine ganze Aufmerksamkeit auf diesen Bereich im Körper und stelle dir die folgenden Fragen:

Was möchte mir diese ängstliche Energie sagen?

Was brauche ich jetzt um mich sicher und unterstützt zu fühlen?

Wenn du einen Dialog mit deiner Angst führst, wird sie dir wichtige Informationen darüber geben, woher deine Angst kommt und was du tun kannst um dich wieder sicher zu fühlen. 
 

03/ Stärke deine angsterfüllte Energie durch wiederholende Bewegungen.

Dies ist ein intuitiver Schritt, welcher erfordert, dass du im Einklang mit deinem Körper bist.

Eine Ente flattert nach einem Konflikt mit einer anderen Ente ganz wild mit ihren Flügeln. Du kannst genau das gleiche machen um Energie aus deinem Körper freizulassen.

Damit du die richtige Bewegung findest, um diese Energie freizusetzen, fokussiere deine Aufmerksamkeit wieder auf den Teil deines Körpers, der deine Angst festhält (Angst im Herzen, nervöse Energie in den Gliedern, Verspannungen im Rücken).

Konzentriere dich auf diesen Teil deines Körpers, während du tiefe Atemzüge nimmst. Achte nun auf deinen Körper und wie er sich bewegen möchte. Eventuell spürst du auch ein leichtes Zucken oder Zittern. Wenn du spürst, dass sich dein Körper bewegen möchte, lass diesen Bewegungen freien Lauf und steigere sie. Wiederhole diesen Vorgang bis es von alleine wieder aufhört.

Du wirst vielleicht feststellen, dass intensive Emotionen durch diesen Vorgang an die Oberfläche gelangen. Lass diese zu. Das ist ganz natürlich und wird dir auch gut tun.

Wenn keine Bewegungen oder Emotionen an die Oberfläche gelangen, dann kannst du dich auch fragen, warum das so ist. Dann kannst du dir auch vorstellen, wie dieses Gefühl als Bewegung aussieht.

Egal ob sich deine Angst auf finanzielle oder beziehungstechnische Gründe bezieht, mit deiner Karriere zu tun hat oder mit etwas ganz anderem – sie möchte freigelassen werden, damit sie dich auf deinem Lebensweg unterstützend begleiten kann. Damit du das Leben auch leben kannst, das du dir wünschst.

Verwende deinen Körper als Ventil um Ängsten freien Lauf zu lassen. Löse damit Blockaden und erkenne die Gründe für deinen Schmerz und deine inneren Kämpfe. 
 

 
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